Bei uns ist noch richtig was los...
Brauchtum und Tradition werden bei uns noch großgeschrieben und sind in vielen Festen zu erleben. Auch im kleinen, wo man es vielleicht gar nicht merkt, sind sie bei uns noch lebendig. Viel dazu beigetragen haben unsere drei örtlichen Vereine: Der Gebirgstrachtenerhaltungsverein „Burgglöckler“, die Schützengruppe „Burgglöckler“ und die Freiwillige Feuerwehr Au-Thalhofen e.V. Sie pflegen und erhalten die Traditionen und das Brauchtum. Nur deshalb ist bei uns noch soviel möglich, denn unsere Vereine sind bei allen Unternehmungen ganz vorne mit dabei. Anfang Dezember wird es im Oberallgäu etwas wild und unheimlich, da sich um diese Zeit die „Bärbele“ und „Klausen“ durch die Orte treiben.

4. Dezember und 6. Dezember
Am 4. Dezember jeden Jahres sind die Bärbele unterwegs, um mit Glocken und Weidenruten die Bösen Geister aus dem Ort zu vertreiben. Zwei Tage später, am 6. Dezember ist nicht nur der Nikolaus auf dem Weg, sondern auch die Klausen. Die wilden Klausen ziehen mit großen Schellen und Glocken durch den Ort um die bösen Geister zu vertreiben. Die einheimische Bevölkerung macht den Klausen und Bärbele die Türe auf und bedankt sich mit Getränken oder mit Geldgaben für das Kommen. Danach ziehen die Bärbele und Klausen weiter zum nächsten Haus.

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„Heilig drei König“
Am 6. Januar ziehen Schulkinder als die „Heiligen Könige“ gekleidet von Haus zu Haus. Sie bringen betend und singend den Menschen den Segen: „Christus Mansionem Benedicat“ – was „Christus segne das Haus“ bedeutet.

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Fröhlicher geht es da bei den Funkenfeuern zu!
Der Funkensonntag findet immer am ersten Sonntag nach Aschermittwoch statt. Mit dem Funkenfeuer sollen die letzen Boten des Winters vertrieben werden. In den Tagen davor wird von den jungen Männer der Ortsteile ein großer Scheiterhaufen aufgschichtet. An der mehreren Meter hohen Funkenstange wird eine Hexe als Symbol für die bösen Geister angebracht. Abends um ca. 19:00 Uhr treffen sich alle Bewohner am Funkenfeuer bevor er dann angezündet wird. Bei Glühwein und „Funkenküchle“ schaut man dem Treiben zu und hat „an guate Huigarte“.

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In sogenannten fünften Jahreszeit…
…erwarten wir Sie zum „Fischinger Nationalfeiertag“ – dem „Gumpigen Donnerstag“, dem letzten Donnerstag im Fasching. An diesem Tag ist das ganze Dorf in Fischen beim Faschingsumzug mit dabei und steht dabei Kopf. Der Umzug selbst beginnt traditionell jedes Jahr exakt um 13:59 Uhr und führt einmal durchs ganze Dorf. Zahlreiche Gruppen und Wagen kommen aus den umliegenden Dörfern und nehmen an dem bunten Faschingstreiben teil. Nach dem Umzug ziehen die Gruppen und auch die Gäste durch die Gasthäuser von Fischen und feiern bis spät in die Nacht. Im Festzelt am Anger ist jedesmal am meisten los.

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Man soll die Feste feiern wie sie fallen!
Im Sommer finden beim „Eisplatz“ das Waldfest des Trachtenvereins und der Schützengruppe sowie das Sommernachtsfest der Freiwilligen Feuerwehr statt (Termine siehe Entdecken). Mit dabei sind immer unsere „kleinen“ und „großen Plattler, die verschiedene Schuhplattler aufführen. Alphornbläser und viele weitere Gastgruppen lassen das Waldfest zu einem besonderem Erlebnis werden. Am Abend können Sie das Tanzbein schwingen und eine Bar gibts natürlich auch. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

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Alles Gute zum Geburtstag!
Hat mal ein Einwohner aus Au-Thalhofen einen runden Geburtstag, so kann es passieren, dass sich seine Nachbarn und Freunde was besonderes einfallen lassen. Wie auf dem Bild, als sie ein großes Transparent in der Hofeinfahrt aufgehängt haben. Jetzt weiss jeder wie alt er geworden ist.

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Deutschland Tour 2002
Am 8. Juni 2002 führte die Deutschland Tour, das größte deutsche Radrennen, durch Au-Thalhofen. Startort war inFriedrichshafen, das Etappenziel war in Oberstdorf. Dabei waren erstmals seit längerem zwei Pässe, der Riedbergpass und das Oberjoch zu meistern. Das Rennen wurde live in der ARD übertragen. Bevor das Eliterennen durch den Ort rauschte waren erstmal über 650 „Jedermänner“ – die Hobbyradler der Tour – dran, die gleiche Strecke wie die Elite zu meistern. Danach folgte eine lustige und farbenfrohe Werbekarawanne, bevor die Profis kräftig in die Pedale nach Schöllang hinauf traten. Insgesamt waren im Allgäu ca. 100.000 Zuschauer an der ganzen Strecke verteilt. Viele Zuschauer an der Etappe feuerten die Fahrer „standesgemäß“ mit Kuhschellen, Rasseln und vielem mehr an. Es war ein toller Radsporttag für alle mit (hoffentlich) baldiger Fortsetzung.

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Verkehrs- und Verschönerungsverein
Au-Thalhofen e.V.
Hans Neß
Gerberstr. 15

87538 Fischen-Au
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