Jugendfeuerwehr

 

Unterstützung des Naturschutztages der Kreisjugendfeuerwehr Oberallgäu im Werdensteiner Moos

 

JF Au-Thalhofen als Wegmacher aktiv


Tatkräftige Unterstützung leistete die Jugendfeuerwehr Au-Thalhofen beim Naturschutztag der Kreisjugendfeuerwehr Oberallgäu Anfang September im Werdensteiner Moos. Insgesamt kamen 150 Jugendliche aus dem ganzen Landkreis, um die weitere Renaturierung des Hochmoores durch ihre ehrenamtliche Arbeitskraft zu unterstützen. "Die Vernässung ist dabei ein wichtiger Prozess zur Schaffung der natürlichen Lebensräume", so die Gebietsbetreuerin der Allgäuer Moore Anja Naumann vom Bund Naturschutz. An verschiedenen Arbeitsflächen galt es daher, die Moorflächen zu Entbuschen und Wasser ziehende Bäume zu entfernen. Der westliche Aussichtsturm wurde ebenfalls frei gelegt. So haben die Besucher des Moores auf dem Rundwanderweg wieder einen freien Blick auf das Moor und seine artenreiche Fauna. Auch der Weg wurde dabei mit neuen Hackschnitzeln belegt und aufgefrischt. Durch ihren Arbeitseinsatz lernten die Jugendlichen dabei unter fachlicher Anleitung die Funktion des Moores und die hohe Nützlichkeit ihrer ausgeführten Arbeiten an den jeweiligen Arbeitsstationen.

Die jungen Feuerwehrler aus Au-Thalhofen erwiesen sich dabei als perfekte Wegmacher. Ausgerüstet mit Schaufel, Rechen und fahrbaren Dumpern galt es, den Weg auf mehreren hundert Metern neu mit Hackschnitzeln zu belegen. Gefühlvoll und bodenschonend wurden die Maschinen durch das Moor gefahren. Hier zeigte sich das technische Verständnis der Feuerwehranwärter. Bei der Hitze war es eine schweißtreibende Arbeit, wie sich auch Landrat und Schirmherr Gebhard Kaiser persönlich bei einer Führung durch das Moor überzeugte. Er lobt die hohe Einsatzbereitschaft der Mädchen und Buben für dieses "besondere Projekt". Gemeinsam mit weiteren Mädchen von der Feuerwehr Diepolz wurden nach dem Lob gleich wieder die Schaufeln gepackt und die Dumper mit neuem Material gefüllt. Schließlich soll möglichst viel Wegelänge bearbeitet werden.

 

Als weiteren Höhepunkt des Naturschutztages stellte sich die Vorführung des Waldbrandlöschsatzes der Feuerwehr Oberstdorf heraus. Die Jugendlichen bekamen durch Kreisbrandinspektor Joachim Freudig erklärt, wie Wald- und Moorbrände aus der Luft mittels Außenlastbehälter bekämpft werden können. Am extra hierzu angeforderten Polizeihubschrauber wurden direkt vor den Augen der Jugendlichen das "Abwinchen" von Feuerwehrleuten aus dem fliegenden Hubschrauber sowie das Füllen und Abwerfen des Löschwassers aus dem Behälter eindrucksvoll vorgeführt.


Es war ein wirklich erlebnisreicher und toller Tag, meinten die Jugendlichen und Betreuer abschließend unisono. Als Eigentümer des Moores zeigte sich Karl Kleiter von den bayerischen Staatsforsten von der geleisteten Arbeit beeindruckt: "Die Aktion war für alle ein großer Erfolg".

 

Beim Laden des Dumpers

beim Ausbringen der Hackschnitzel

beim Abwurf des Löschwassers

 

Gemeinsame Übung mit JF Altstädten

Um sich als Nachbarn besser kennen zu lernen haben sich die Jugendfeuerwehren Altstädten und Au-Thalhofen nun zu einer gemeinsamen Übung getroffen. Gerne ist die JF Au-Thalhofen zum nördlichen Nachbarn unseres Ausrückebereiches gefahren, um miteinander den Ernstfall zu üben.

Das Übungsobjekt war ein angenommener Stadelbrand westlich von Altstädten. Nach der "Alarmierung" per Funk durch den Jugendwart Joachim Heßmann aus Altstädten rückten die Jugendlichen zum "Brandobjekt" mit dem Löschfahrzeug aus. In unmittelbarer Nähe konnte aus einem Bach das Löschwasser entnommen werden. Mit zwei C-Strahlrohre wurde schließlich der "Brand" bekämpft.

Anschließend fand bei einem "Spezi" am Feuerwehrhaus in Altstädten ein reger Erfahrungsaustausch zwischen den Jugendlichen statt und die Ausrüstungen beider Wehren wurde gemeinsam verglichen.

 

Gruppenbild der Jugendlichen

Wissenstest 2010 mit Erfolg bestanden

Im Rahmen der Generalversammlung 2010 der Freiwilligen Feuerwehr Au-Thalhofen konnte Jugendwart Florian Speigl an alle sechs Jugendlichen das Abzeichen in Bronze des Bayerischen Wissenstest der Jugendfeuerwehr überreichen.
Im Wissenstest 2010 galt es für die Jugendlichen sich mit dem Themengebiet "Brennen und Löschen" zu beschäftigen. Die Jugendlichen lernten dabei im Rahmen der Vorbereitung auf den Test die wesentlichen Voraussetzungen für die Entstehung von Bränden und die möglichen Löschverfahren sowie die üblichen Kleinlöschgeräte ihrer Feuerwehr kennen. Dabei beschäftigten Sie sich mit den Fragen: Was kann denn überhaupt in unserer Umgebung alles brennen? Was ist eine Verbrennung? Welche Brandklassen gibt es denn? Mit Begeisterung und hohem Wissen lösten die Jugendliche jede gestellte Frage mit bravour. Egal ob es sich um einen Waldbrand handelt oder ein Zimmer brennt - die Jugendlichen wissen nun wie die Feuerwehr den Brand löschen kann.

v.li.: Fabian Gölz, Martin Freisl, Sonja Freisl, Sonja Denz, Dominik Molz, Juliane Werner, 1. Bürgermeister Rölz, Florian Speigl

Übungsplan 2011 der Jugendfeuerwehr

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